Die Kaffeemaschine mit Mahlwerk: ein Multitalent

Für Kaffeeliebhaber, die den Kaffee möglichst frisch in der Tasse genießen wollen und auch gern bei der Kaffeeart variieren, gibt es nur ein Gerät, das ihren Ansprüchen gerecht werden kann: die Kaffeemaschine mit Mahlwerk.

Denn Kaffeeliebhaber brauchen in die Kaffeemaschine mit Mahlwerk, die auch als Kaffeevollautomat bekannt ist, nur Wasser und Bohnen einfüllen, auswählen, ob sie lieber normalen Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato oder eine andere Kaffeeart trinken möchten und haben nach nicht einmal einer Minute einen frischen Kaffee vor sich stehen.

Diese einfache Handhabung ergibt sich bei der Kaffeemaschine mit Mahlwerk dadurch, dass alle wichtigen Bauteile kompakt in einem Gerät eingebaut sind. Wer zuvor die Kaffeebohnen vor der Zubereitung selbst gemahlen hat, um in den vollen Kaffeegenuss zu kommen, spart sich also nicht nur einen Arbeitsgang, sondern auch Platz, weil er neben dem Kaffeevollautomaten kein zusätzliches Gerät in der Küche aufstellen muss. Die Kaffeemaschine mit Mahlwerk besteht aus folgenden Bauteilen:

  • Steuerelektronik
  • Wassertank
  • Pumpe
  • Mahlwerk
  • Brühgruppe

Zahlreiche Kaffeevollautomaten sind außerdem mit zusätzlichem Zubehör wie einer Thermoskanne oder einer Milchschäumung ausgestattet. Letztere wird vor allem von den Liebhabern des Cappuccinos geschätzt.

Seit wann gibt es die Kaffeemaschine mit Mahlwerk?

Entwickelt wurde die Kaffeemaschine mit Mahlwerk, die heute aus kaum einer Küche wegzudenken ist, von Arthur Schmed, dem Mitbegründer des italienischen Kaffeemaschinenherstellers Saeco.

Den ersten Vollautomaten für den Hausgebrauch entwickelte er Anfang der 1980er Jahre.

Seine Erfindung sollte in den folgenden Jahren die Welt des Kaffeetrinkens revolutionieren. Das wichtigste Element in Saecos Automaten war die automatische Brühgruppe, die sich der Erfinder patentieren ließ. Er erfand den Kaffeevollautomaten aber nicht aus dem Nichts, sondern knüpfte an die Selbstbedienungsautomaten an, die Anfang der 1960er Jahre an zahlreichen belebten Orten zu finden waren. In diesen Automaten wurden zunächst diverse Süßgetränke und Suppen feilgeboten, die jedoch kaum nachgefragt wurden.

Deshalb wurden in diesen Automaten schon bald verschiedene Kaffeeprodukte angeboten. Einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der modernen Kaffeevollautomaten stellte die Erfindung des Automaten mit einer integrierten Mühle dar, die Otto Bengtson gelang und ab 1964 vermarktet wurde. Dadurch hatten auch Menschen, die unter Zeitdruck in der Großstadt unterwegs waren und dabei keine Möglichkeit zum Kaffeetrinken hatten, die Gelegenheit, dem Motto des irischen Schriftstellers Jonathan Swift zu folgen. Dieses lautete:

„Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.“

Der Unterschied zu Filterkaffeemaschinen

Der große Unterschied des Vollautomaten zur herkömmlichen Kaffeefiltermaschine besteht in der Bauart.

Denn die Filtermaschine besteht lediglich aus einem Heizkörper zum Erhitzen des Wassers. Dieses wird einfach über das Kaffeepulver geleitet. Beim Vollautomaten hingegen wird das Wasser mittels Druck durch das frisch gemahlene Kaffeepulver gepresst.

Dadurch gelangen weniger Bitterstoffe in den Kaffee, welche das Heißgetränk bei zu langem Brühen sogar ungenießbar machen können. Stattdessen werden mehr Aromen sowie ätherische Öle freigesetzt. Kaffeeliebhaber schätzen den Kaffee aus dem Kaffeevollautomaten deshalb auch wegen des erheblich besseren Aromas.

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