Kaffeemaschine mit Mahlwerk Philips: ein Traditions-Produkt

„Das Leben ist zu kurz, um schlechten Kaffee zu trinken“, lautet eine von vielen Weisheiten, die sich rund um das Heißgetränk ranken.

Deshalb entscheiden sich immer mehr Kaffeeliebhaber für einen Kaffeevollautomaten, in welchem die Kaffeebohnen unmittelbar vor dem Aufbrühen des Kaffees frisch gemahlen werden.

Als besonders beliebt gilt die Kaffeemaschine mit Mahlwerk Philips sowohl bei Verbrauchern als auch bei Testern. Deshalb schneidet die Kaffeemaschine mit Mahlwerk Philips bei Produkttests auch regelmäßig hervorragend ab und landet auf den vorderen Rängen.

Wer steckt hinter der Kaffeemaschine mit Mahlwerk Philips?

Hinter den meisten Modellen der Kaffeemaschine mit Mahlwerk Philips stecken nicht die Entwickler des niederländischen Philips-Konzerns, der im Bereich der Elektronik zu den wichtigsten Global Player gehört.

Denn die Kaffeemaschine mit Mahlwerk Philips wird heute unter dem Markennamen Saeco vertrieben. Entsprechend der Philosophie des ursprünglichen Herstellers wird die Kaffeemaschine mit Mahlwerk Philips aus Edelstahl gefertigt. Sie zeichnet sich durch ein hohes Maß an Komfort und eine leichte Bedienbarkeit aus.

Darum werden Kaffeevollautomaten unter dem Markennamen vertrieben

Seit 2009 ist das Unternehmen Saeco mit Sitz im italienischen Gaggio Montano Teil des Philips-Konzerns.

Damit haben die Niederländer einen wahren Pionier in Sachen Kaffeevollautomaten erworben.

Denn Saeco, das 1981 von Arthur Schmed und Sergio Zappella gegründet wurde, brachte 1985 den ersten Espresso-Vollautomaten auf den Markt, dessen Brühgruppe sich herausnehmen ließ. Bei diesem Element handelte es sich um eine Erfindung Arthur Schmeds, der sich diese auch patentieren ließ.

Diese Erfindung sorgte in den folgenden Jahren für ein stetiges Wachstum. So gründeten Bernhard und Markus Bihler bereits 1987 die Saeco GmbH in Deutschland, der österreichische Kaffeemarkt wurde vier Jahre später erobert. Rasch war die Saeco-Gruppe zu einem weltweit führenden Unternehmen in Sachen Kaffee geworden. Schließlich versorgten 16 Tochtergesellschaften auf vier Kontinenten die lokalen Märkte mit Espressomaschinen, Kaffeevollautomaten, Dampfbügeleisen, Klimaanlagen sowie Dampfbügelstationen. Das Vertriebsnetz wurde sogar auf 60 Länder erweitert. Der letzte Coup gelang Saeco mit dem Kauf des italienischen Traditionsunternehmens Gaggia, einem anderen Hersteller von Espressomaschinen.

Ein Pionier unter fremder Führung

2004 wurde Saeco jedoch vom französischen Private-Equityfonds aufgekauft, der in diversen Fonds vor allem institutionelle Gelder verwaltet. In den folgenden Jahren geriet der Konzern immer mehr in eine finanzielle Schieflage. So war der Umsatz zum Bilanzjahr 2008/09 innerhalb von drei Jahren um mehr als 200 Millionen Euro geschrumpft.

Schließlich gab der niederländische Elektronikkonzern Philips 2008 bekannt, bei Saeco einsteigen zu wollen. Die Niederländer schlossen nach der Übernahme im darauf folgenden Jahr einige Standorte in Deutschland sowie Österreich und konzentrierten die Abteilungen Marketing und Vertrieb auf die Standorte in Wien und Hamburg. Zunächst wurden die Produkte unter dem Markennamen Philips Saeco vertrieben, doch Mitte 2013 kehrte man wieder zum ursprünglichen Markennamen zurück. Weltweit bekannt wurde das Unternehmen Philips, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1891 zurückreichen, übrigens 1963, als es bei der Deutschen Funk-Ausstellung die Compact Cassette vorstellte.

Das Produktsortiment im Überblick

Ursprünglich hatten die Italiener neben Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten auch Klimageräte, Bügelstationen und Bügeleisen hergestellt. Doch unter der Regie von Philips kehrte Saeco wieder zu seiner Kernkompetenz rund um den Kaffee zurück. Verkauft werden nun unter dem Markennamen Saeco:

  • Kaffeevollautomaten
  • Espressomaschinen
  • Zubehör für Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen.

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