Mahlwerk Kaffeemaschine: das Herz des Kaffeevollautomaten

„Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken“,

war der irische Schriftsteller Jonathan Swift überzeugt. Diese Meinung teilen auch viele Kaffeefreunde in aller Welt. Doch bis Mitte der 1980er Jahre konnten Kaffeeliebhaber nur mit einem hohen Zeitaufwand zu Hause guten Kaffee auf den Tisch bringen. Sie mussten die frischen Kaffeebohnen zunächst in der Kaffeemühle zu Pulver mahlen, bevor sie den Kaffee aufbrühen konnten – so mancher machte aus der Zubereitung des Kaffees ein regelrechtes Ritual.

Dem Schweizer Tüftler Arthur Schmed gelang es, den Kaffeevollautomaten so weiterzuentwickeln, dass er auch im Privathaushalt verwendet werden konnte. Seine Erfindung bildete die Grundlage für die Kaffeevollautomaten der italienischen Firma Saeco, die er mitbegründet hatte.

Aus diesen Elementen besteht der Kaffeevollautomat

Jeder Kaffeevollautomat besteht aus mehreren Komponenten.

Die wichtigsten sind das Mahlwerk Kaffeemaschine sowie die Brüheinheit.

Sobald der Kaffeetrinker die Kaffeeart und die Stärke ausgewählt hat, werden die Kaffeebohnen im Mahlwerk Kaffeemaschine frisch gemahlen. Anschließend wird das Kaffeepulver in der Brüheinheit aufgebrüht. Das Mahlwerk Kaffeemaschine funktioniert nach dem Vorbild der Kaffeemühle. Zerkleinert werden die Kaffeebohnen im Mahlwerk Kaffeemaschine durch metallische Werkzeuge, welche die Bohnen durch einen Mahlspalt treiben, bis das Kaffeepulver den gewünschten Mahlgrad erreicht hat.

Eignen sich alle Kaffeebohnen für das Mahlwerk Kaffeemaschine?

Nicht alle Kaffeebohnen eignen sich für den Kaffeevollautomaten.

Das liegt allerdings nicht an der jeweiligen Kaffeesorte, sondern an der Veredelung der Bohnen.

Ganz entscheidend ist der Röstvorgang. Denn einige Kaffeeröster mischen den Kaffeebohnen Zusatzstoffe bei. In Spanien beispielsweise wird den Kaffeebohnen bei der Röstung gerne Zucker beigegeben. Diese Bohnen eignen sich nicht für die Verwendung im Kaffeevollautomaten. Denn bei den zuckerhaltigen Kaffeebohnen besteht die Gefahr, dass das Mahlwerk verklebt, wodurch es beschädigt wird. Vor allem bei sehr günstigen Kaffeebohnen können sich kleine Steine zwischen den Kaffeebohnen befinden. Auch diese können das Mahlwerk beschädigen.

Welche Kaffeesorten gibt es?

Experimentierfreudige Kaffeeliebhaber schätzen die große Sortenvielfalt an Kaffeebohnen.

Dass der Fachhandel Dutzende von Kaffeesorten für seine Kunden bereit hält, liegt allerdings nicht an der Vielfalt der Pflanze an sich, sondern ist auf unterschiedliche Verfahren bei der Röstung zurückzuführen.

Denn im Wesentlichen werden zwei Sorten von Kaffeebohnen weiterverarbeitet. Am weitesten verbreitet ist die Sorte des Arabica-Kaffees, der auf dem Weltmarkt einen Anteil von rund 60 Prozent besitzt. Berühmt und beliebt ist diese Sorte vor allem wegen ihres Aromas.

Die Robusta-Bohne, die ursprünglich aus Afrika stammt, hat auf dem Weltmarkt einen Anteil von etwa 36 Prozent. Sie enthält etwa doppelt so viel Koffein wie die Arabica-Bohne und wird vor allem von den Farmern geschätzt, weil sie sehr widerstandsfähig ist und in relativ kurzer Zeit reift.

Der Highland-Coffee gilt als besondere Kaffeespezialität. Diese wird vor allem in Sierra Leone aus der Stenophylla-Bohne hergestellt. Diese Pflanze stammt ursprünglich aus Westafrika und wird heute vor allem in Sierra Leone und Guinea kultiviert.

Diese Kaffeesorten sind weit verbreitet:

  • Arabica
  • Robusta
  • Excelsa
  • Stenophylla
  • Liberica
  • Maragogype

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