Kaffeevollautomat im Test: Informationen und wissenswertes

Werbespot von Philips zu einem Kaffeevollautomat

"Ein guter Tag duftet morgens nach Kaffee",lautet eine alte Weisheit.

Diese hübsche junge Frau riecht morgens an Ihrem gut dufteten Kaffee, den Sie sich gerade mit dem eigenen Kaffeevollautomat gemacht hat

Wer stets frischen Kaffee genießen will, hat für die Zubereitung die Wahl zwischen Kaffeevollautomaten, Kaffeemaschinen, oder einer Espressomaschine.

Der Kaffeevollautomat überzeugt mit einer großen Kapazität, einer guten Leistung und umfangreichem Zubehör wie Aufschäumer oder Kaffeeauslauf und kann mehrere Tassen in direkter Folge zubereiten.

Die Herzstücke der Automaten sind das Mahlwerk, welches die Bohnen im gewünschten Mahlgrad zerkleinert und die Pumpe, die den Pumpendruck erzeugt. Wer sich zwischen Kaffeemaschinen, Kaffeevollautomaten oder einer Espressomaschine entscheiden muss, sollte sich in einem Test vorab informieren.

Folgende Kaffeemaschinen gibt es:

  1. Kaffeemaschinen mit Mahlwerk
  2. klassische Filterkaffeemaschinen
  3. Kaffeevollautomat
  4. Espressomaschine
  5. Kaffeepadmaschine
  6. Kaffeekapselmaschine

Das bietet der Kaffeevollautomat

Im Test wird der Vollautomat direkt mit Kaffeemaschinen und der Espressomaschine verglichen.

Der Grund: Kaffeevollautomaten bieten die Funktionen von Kaffeemaschinen und der Espressomaschine, sofern sie neben dem Vorbrühsystem auch einen Aufschäumer besitzen. Der Kaffeevollautomaten Test ist vor allem wegen der Preisunterschiede interessant.

Technische Details von Kaffeevollautomaten

Im Test von Kaffeevollautomaten spielt neben der Leistung vor allem die Ausstattung eine wichtige Rolle. Das wird bei Kaffeevollautomaten, Kaffeemaschinen oder einer Espressomaschine im Test berücksichtigt:

Das wird bei Kaffeevollautomaten getestet:

  1. das Vorbrühsystem des Kaffeevollautomaten
  2. die Kapazität, also wie viele Tassen der Vollautomat zubereiten kann
  3. die Leistung des Vollautomaten
  4. der Kaffeeauslauf des Kaffeevollautomaten
  5. der Aufschäumer des Kaffeevollautomaten
  6. Ausstattung des Vollautomaten
  7. Beim Kaffeevollautomaten wird die Kapazität des Bohnenbehälters getestet
  8. Preis-/Leistungsverhältnis des Kaffeevollautomaten im allgemeinen

Die Power auf diesem Bild steht für die Leistung eines Kaffeevollautomaten

Wer sich für einen neuen Kaffeevollautomaten interessiert, erfährt im Test, welche Leistung und technischen Besonderheiten der Vollautomat besitzt. Direkt mit der Leistung des Kaffeevollautomaten hängt der Pumpendruck zusammen. Von der Technik her lassen sich Kaffeevollautomaten am besten mit der Espressomaschine vergleichen, die ebenfalls ein Vorbrühsystem sowie eine Pumpe besitzt, die ihre Arbeit aufnehmen, nachdem der Kaffee im gewünschten Grad gemahlen wurde und durch den Kaffeeauslauf in die Tassen geflossen ist. Mit Wasserdampf wird anschließend die Milch aufgeschäumt. Mit einem Kaffeevollautomaten lässt sich also wie in der Espressomaschine auch, Cappuccino zubereiten. Dies ist bei Kaffeemaschinen, die zwar einen Kaffeeauslauf, jedoch im Gegensatz zu den Automaten oder einer Espressomaschine keinen Aufschäumer besitzen, nicht möglich.

Die Kapazität spielt für die Käufer von Kaffeevollautomaten eine wichtige Rolle. Denn je mehr Tassen die Kapazität umfasst, umso beliebter sind die Automaten etwa in Büros mit hoher Kundenfrequenz. Daher wird diese Eigenschaft auch in einem Test besonders berücksichtigt.

Was ist neben der Leistung im Test bei Kaffeevollautomaten noch wichtig?

Anders als Kaffeemaschinen besitzen Kaffeevollautomaten und die Espressomaschine zahlreiche auswechselbare Teile wie das Vorbrühsystem und die Pumpe, in welcher der Pumpendruck aufgebaut wird. Dazu den Kaffeeauslauf, Aufschäumer und das Mahlwerk, in dem die Kaffeebohnen im gewünschten Mahlgrad gemahlen werden. Berücksichtigt wird in einem Test von Kaffeevollautomaten und der Espressomaschine, wie leicht sich diese Teile auswechseln lassen.

Warum ist die Leistung bei Kaffeevollautomaten im Test wichtig?

Die Leistung von Kaffeevollautomaten hat weder Auswirkungen auf die Kapazität noch auf den Mahlgrad, der erzeugt werden kann.

Auf den Pumpendruck, der erzeugt wird, nachdem das Wasser das Vorbrühsystem passiert hat, wirkt sich die Leistung des Kaffeevollautomaten hingegen aus.

Der Pumpendruck ist wichtig, wenn der Kaffeevollautomat bestimmte Kaffeesorten wie Espresso zubereiten soll. Bietet der Kaffeevollautomat von der Leistung her diese Option an, unterscheidet sich der Vollautomat nicht mehr von der Espressomaschine. Wie in der Espressomaschine lässt sich im Kaffeevollautomaten also auch Cappuccino zubereiten. Dann sollten die Käufer von Kaffeevollautomaten darauf achten, welchen Mahlgrad der Vollautomat erzeugen kann.

Neben der Leistung sollten die Käufer von Kaffeevollautomaten beim Test auf folgende Punkte achten:

Was besagt der Mahlgrad bei Kaffeevollautomaten?

Dieser Kaffeevollautomat besitzt eine individuelle Mahlgradeinstellung

Der Mahlgrad gibt an, wie fein Kaffeebohnen im Mahlwerk des Kaffeevollautomaten gemahlen werden können.

Der Mahlgrad ist der entscheidende Faktor für die Qualität des Kaffees, die der Vollautomat unabhängig von Leistung und Kapazität zubereiten kann.

Nachdem am Kaffeevollautomaten der Mahlgrad eingestellt ist, wird das Wasser im Vorbrühsystem vorbereitet. Anschließend wird es durch den Pumpendruck durch das im gewünschten Mahlgrad gemahlene Pulver gepresst und der Besitzer kann je nach Kapazität eine oder mehrere Tassen entnehmen. Der Mahlgrad kann vor der Zubereitung individuell eingestellt werden, bevor das Wasser durch den Pumpendruck, der erzeugt wird, nachdem das Wasser das Vorbrühsystem passiert hat, durch den Kaffeeauslauf in die Tassen gebracht wird.

Der Mahlgrad beeinflusst unabhängig von der Leistung des Kaffeevollautomaten direkt die Qualität des Kaffees. Wenn der Vollautomat auf einen gröberen Mahlgrad eingestellt ist, wird der Kaffee aus dem Kaffeevollautomaten weniger aromatisch als bei einem feineren Mahlgrad. Der Mahlgrad ist also unabhängig von der Leistung und dem Pumpendruck, der hinter dem Vorbrühsystem in der Pumpe erzeugt wird.

Wie wird beim Kaffeevollautomat der Mahlgrad beeinflusst?

Der Mahlgrad, der sich beim Kaffeevollautomat einstellen lässt, wird, nicht von Leistung, Kapazität oder Pumpendruck beeinflusst.

Entscheidend für den Mahlgrad ist lediglich das Mahlwerk. Fast jeder Kaffeevollautomat kann in Bezug auf den Mahlgrad mit Kaffeemaschinen mithalten.

Lediglich mit der Espressomaschine lässt sich ein noch feinerer Mahlgrad erzeugen. Der Mahlgrad lässt sich beim Vollautomaten vorab einstellen, bevor das Vorbrühsystem anspringt und den Pumpendruck aufbaut. Wichtig ist der Mahlgrad für die Kaffeesorte, die der Vollautomat zubereiten soll. Ein feiner Mahlgrad und ein hoher Pumpendruck im Kaffeevollautomaten sind etwa für einen Espresso erforderlich, während Leistung und Kapazität keine Rolle spielen.

Kaffeevollautomat oder Espressomaschine?

Eine rote Espressomaschine von Beem, die nur für Espresso gedacht ist

Die Espressomaschine ist beliebt, weil sich mit dem Aufschäumer italienische Kaffeespezialitäten auf den Tisch bringen lassen.

Cappuccino- und Espressoliebhaber brauchen mit dem Kaffeevollautomat nicht darauf verzichten, viele Modelle besitzen einen Aufschäumer wie die Espressomaschine wie der Test zeigt.

Deshalb können Kaffeevollautomaten ebenso wie die Espressomaschine südländische Spezialitäten zubereiten - unabhängig von der Leistung. Die Leistung des Vollautomaten wirkt sich nur auf den Pumpendruck direkt aus. Damit aus dem Kaffeeauslauf in den Tassen Cappuccino und Espresso serviert werden können, ist der Pumpendruck entscheidend. Der Pumpendruck muss ausreichend sein, um die volle Kapazität des Kaffeevollautomaten auszuschöpfen. Der Pumpendruck, der erzeugt wird, nachdem das Wasser im Vorbrühsystem vorbereitet wurde, nimmt auch nicht ab, egal wie viele Tassen der Kaffeevollautomat zubereitet.

Wie leicht lassen sich Aufschäumer und Kaffeeauslauf auswechseln?

Kaffeeauslauf und Aufschäumer gehören bei Kaffeevollautomaten wie das Vorbrühsystem, in dem der Pumpendruck erzeugt wird, zu den auswechselbaren Teilen.

Wie leicht sich Vorbrühsystem, Kaffeeauslauf und Aufschäumer auswechseln lassen, spielt deshalb eine Rolle bei der Entscheidung für einen bestimmten Kaffeevollautomaten.

Der Aufschäumer wird jedoch weniger beansprucht als der Kaffeeauslauf oder das Vorbrühsystem, das den Pumpendruck für den Kaffee erzeugt. Wichtig für die Kaufentscheidung zwischen Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten ist oft, wie leicht sich Teile wie Kaffeeauslauf, Aufschäumer und Vorbrühsystem austauschen lassen.

Diese Teile lassen sich bei Kaffeevollautomaten austauschen:

  1. Aufschäumer
  2. Kaffeeauslauf
  3. Vorbrühsystem

Die Kapazität bei Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten

Kapazität des Bohnenbehälters eines Kaffeevollautomaten

Im Gegensatz zu Kaffeemaschinen ist die Kapazität bei Kaffeevollautomaten nahezu unbeschränkt.

Der Test zeigt: von der Kapazität her kann der Vollautomat beliebig viele Tassen zubereiten.

Beschränkt ist die Zahl der Tassen beim Kaffeevollautomaten lediglich durch die Kapazität von Wassertank und dem Behälter für die Bohnen. Ansonsten kann das Vorbrühsystem beliebig viele Tassen Kaffee vorbereiten, bevor der Pumpendruck dafür sorgt, dass sie über den Kaffeeauslauf in die Tassen fließen. Der Aufschäumer kommt erst zum Einsatz, nachdem die Flüssigkeit durch den Kaffeeauslauf in die Tassen geflossen ist. Mit dem Aufschäumer wird in den Tassen Milch aufgeschäumt. Der Aufschäumer kann, ebenso wie der Kaffeeauslauf, beliebig viele Tassen produzieren. Bei Kaffeemaschinen beträgt die Kapazität maximal zehn Tassen pro Zubereitung. Bei Kaffeevollautomaten spielt die Zahl der Tassen, die im Vorbrühsystem aufgebrüht und durch den Pumpendruck durch den Filter zum Kaffeeauslauf befördert werden, keine Rolle.

Unterschiede zwischen Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten

Der Kaffeevollautomat bereitet im Vorbrühsystem im Gegensatz zu Kaffeemaschinen beliebig viele Tassen Kaffee zu.

Nach beliebig vielen Tassen lässt sich der Vollautomat auf eine andere Kaffeesorte umstellen.

Durch den Kaffeeauslauf fließt der Kaffee beim Kaffeevollautomaten frisch gebrüht in die Tassen. Der Vollautomat hat einen auswechselbaren Kaffeeauslauf, während der Kaffeeauslauf bei Kaffeemaschinen meist fest installiert ist. Die Zahl der Tassen ist bei Kaffeevollautomaten durch Wassertank und Bohnenbehälter beschränkt, jedoch nicht durch Pumpendruck oder Vorbrühsystem. Der Test beweist: das Vorbrühsystem und der Pumpendruck gewährleisten bei Kaffeevollautomaten ein perfektes Aroma.

Die Unterschiede zwischen Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomat

Vorbrühsystem sorgt für Aroma aus dem Kaffeevollautomat

Im Gegensatz zu Kaffeemaschinen besitzt der Vollautomat ein Vorbrühsystem. Das Vorbrühsystem sorgt dafür, dass der Kaffee in Kaffeevollautomaten sein optimales Aroma entfalten kann.

Im Vorbrühsystem wird das Kaffeepulver zunächst angefeuchtet, bevor es aufgebrüht und durch den Pumpendruck in den Filter des Kaffeevollautomaten befördert wird.

Durch dieses Verfahren im Vorbrühsystem wird der Kaffee im Kaffeevollautomaten besonders schonend behandelt. Das Vorbrühsystem des Kaffeevollautomaten lässt sich bei Bedarf austauschen. Der Pumpendruck wird erst erzeugt, nachdem das Vorbrühsystem des Kaffeevollautomaten das Pulver befeuchtet hat und der Kaffee aufgebrüht wird. Das Vorbrühsystem stellt einen wesentlichen Unterschied zwischen Vollautomat und Kaffeemaschinen dar. Das Vorbrühsystem leistet im Kaffeevollautomat den ersten Arbeitsschritt. Dieses arbeitet automatisch, sobald der Vollautomat aktiviert wird. Das Vorbrühsystem arbeitet unabhängig von Pumpendruck und Kaffeeart, die im Vollautomaten zubereitet wird.

Das Vorbrühsystem im Kaffeevollautomaten

Was bedeutet der Pumpendruck des Kaffeevollautomaten?

Wasserpumpe von Ulka für einen Kaffeevollautomat von Siemens

Der Test zeigt: der Pumpendruck wird im Kaffeevollautomat durch die Pumpe erzeugt, nachdem der Kaffee aufgebrüht ist.

Beim Vollautomat im Test spielt der Pumpendruck eine wichtige Rolle - dafür, welche Kaffeesorte im Kaffeevollautomat zubereitet wird.

Denn durch den Pumpendruck wird der Kaffee im Vollautomat durch das Kaffeepulver gedrückt. Liebhaber von Kaffeespezialitäten sollten auf den Pumpendruck achten, bevor sie den Vollautomat kaufen. Denn ein günstiger Kaffeevollautomat erzeugt üblicherweise einen Pumpendruck von bis zu 15 Bar. Für einen Espresso jedoch, der im Kaffeevollautomat ebenfalls zubereitet werden kann, ist ein Pumpendruck von 19 Bar erforderlich. Der Pumpendruck sollte also eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung des Kaffeevollautomaten spielen. Über welche Art von Pumpe der Kaffeevollautomat verfügt, ist für den Pumpendruck hingegen unerheblich.

Der Pumpendruck im Überblick:

Die Entscheidung: Kaffeemaschine oder Kaffeevollautomat?

Die Entscheidung zwischen Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten ist im Prinzip eine reine Geschmackssache.

Denn während in Kaffeemaschinen nur herkömmlicher Kaffee zubereitet werden kann, überzeugt der Kaffeevollautomat mit einer Vielzahl an möglichen Variationen, wie der Test zeigt.

Die herkömmlichen Kaffeemaschinen, in denen Brühkaffee zubereitet wird, unterscheiden sich technisch jedoch nur geringfügig voneinander. Deshalb spielt für den Käufer von Kaffeemaschinen das Design der Geräte oft eine entscheidende Rolle dafür, welches Gerät sie letztlich auswählen.

Dies ist beim Kaffeevollautomat grundsätzlich anders, denn nicht jeder Kaffeevollautomat gleicht einem baugleichen Kaffeevollautomat eines anderen Herstellers, wie auch der Test beweist. Der Grund: Jeder Kaffeevollautomat hat ein eigenes Innenleben, das stärker als bei Kaffeemaschinen über die Qualität des Kaffees entscheidet. Wichtig ist beim Kaffeevollautomat neben Mahlwerk und Brühsystem vor allem die Pumpe. Diese Faktoren spielen bei Kaffeemaschinen hingegen keine Rolle, weil hier der Kaffee nicht direkt vor der Zubereitung gemahlen wird, wie es beim Kaffeevollautomat der Fall ist. Auf diese Faktoren sollte der Käufer im Vorfeld achten, damit der Kaffeevollautomat jede gewünschte Kaffeesorte zur Zufriedenheit zubereitet.

Kaffeevollautomat contra Kaffeemaschinen: ein Überblick

Was ist ein Kaffeevollautomat?

Beim Kaffeevollautomat handelt es sich um eine komplex aufgebaute Variante von Kaffeemaschinen.

Der Kaffeevollautomat bereitet den Kaffee prinzipiell nach dem Espresso-Prinzip zu, wobei einige Modelle - anders als Kaffeemaschinen - sogar italienische Kaffeevariationen in ihrem Repertoire haben.

Der erste Kaffeevollautomat, wie man ihn heute kennt, wurde übrigens 1985 von der Firma Solis vorgestellt. Entwickelt hat sich diese Variante an modernen Kaffeemaschinen aus den Selbstbedienungsautomaten, die als Kaffeevollautomat bereits in den 1960er Jahren aufgestellt wurden.

Kaffeemaschinen bieten Kaffeegenuss der Moderne

Einer der ersten Kaffeeautomaten von Münchhausen aus dem Jahre 1950

Bei Kaffeemaschinen handelt es sich beileibe um keine Erfindung des 20. Jahrhunderts, wie man vielleicht meinen könnte.

Denn bereits seit rund 200 Jahren gibt es halbautomatische Maschinen für die Kaffeezubereitung, wie sie heute aus kaum einer Küche wegzudenken sind.

Allerdings gab es im Laufe der Jahre immer wieder neue Verfahren, auf welche Art der Kaffee in Kaffeemaschinen zubereitet wurde. So wurden Kaffeemaschinen zunächst mit Spiritus betrieben, bevor Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten elektrisch betriebenen Kaffeemaschinen Einzug in die Kaffeeküchen hielten.

Allerdings blieben solche Maschinen lange Zeit ein Luxusgut, das sich nur wohlhabende Bevölkerungsschichten leisten konnten. Noch in den 1930er Jahren mussten die Käufer von Kaffeemaschinen einen Betrag auf den Tisch legen, der dem durchschnittlichen Jahresgehalt eines einfachen Arbeiters entsprach. Das änderte sich erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als Kaffeemaschinen technisch verbessert wurden und neue Produktionsverfahren eingeführt wurden. Die ersten Kaffeemaschinen, die dem heute bekannten Typ von Filterkaffeemaschinen entsprechen, wurden ab Mitte der 1950er Jahre hergestellt.

So funktionieren Kaffeemaschinen

Bei herkömmlichen Kaffeemaschinen fließt das Wasser durch ein Rückschlagventil in ein Rohr, das sich beheizen lässt, nachdem das Gerät eingeschaltet wurde.

Durch diese Rohrheizung der Kaffeemaschinen wird das Wasser erhitzt, bis es eine Temperatur nahe dem Siedepunkt erreicht hat.

Sobald sich die ersten Dampfblasen gebildet haben, verschließen sich die Rückschlagventile der Kaffeemaschinen. Nun steigt das heiße Wasser durch ein weiteres Rohr in der Maschine, das nach oben führt und am Auslauf endet. Von hier aus fließt das heiße Wasser in den Filter der Maschine. Sobald der Druck in den Heizrohren absinkt, öffnet sich das Rückschlagventil sodass frisches Wasser in die Heizrohre fließen kann. Anschließend bilden sich im Heizrohr wieder Dampfblasen, die erneut nach oben steigen können. Die Heizrohre in den Kaffeemaschinen erreichen eine Temperatur von bis zu 150 Grad. Sobald diese Temperatur erreicht ist, schaltet der Temperaturschalter die Heizung automatisch aus, bis sie sich so weit abgekühlt hat, dass kein Dampf mehr gebildet wird. Erst dann schaltet sich die Heizung automatisch wieder ein.

Alternativ gibt es außerdem Kaffeemaschinen, in denen sich das Heizrohr direkt unter der Warmhaltefunktion befindet.

Bei Geräten mit Warmhaltefunktion wird die Heizung in bestimmten Abständen ein- und ausgeschaltet. Das geschieht so lange, bis das Gerät von seinem Besitzer komplett ausgeschaltet wird. Kaffeemaschinen mit Warmhaltefunktion besitzen außerdem eine Temperatursicherung. Diese springt bei einer Temperatur von etwa 180 Grad an und sorgt dafür, dass nichts passieren kann, sofern der Besitzer vergisst, das Gerät auszuschalten.

"Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe." - In: Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, Georg Büchmann: Geflügelte Worte

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